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Entwicklungshilfe und Engagement für die Umwelt, Xela 31.03.2011

Früh um sechs Uhr aufstehen und um sieben an der Bushaltestelle stehen, noch eine halbe oder dreiviertel Stunde auf den Bus warten und eine weitere dreiviertel Stunde durchgerüttelt werden – so begann mein Freitag Morgen in Panajachel. Peter Höltschi hatte mich eingeladen, ihn und seinen guatemaltekischen Freund und Mitarbeiter Julio nach Alaska, einem Ortsteil der Comunidad Nahuala in Guatemala, zu begleiten. Unterwegs stieg noch Petronila, die Tochter eines Mitarbeiters von Peter und arbeitslose Lehrerin, die er gern in seine Projekte einbinden möchte, zu und am Ziel erwartete uns bereits Domingo Rosario und 6 seiner Schüler. Domingo ist ein Sohn des Webers Diego, den ich später auch noch kennenlernen durfte. Wenn er in 2 Jahren sein Doktorat abgeschlossen hat, wird er der erste aus seinem Dorf sein, der sich diesen Titel erarbeitet hat. Und das völlig aus eigener Kraft. Ich denke, ohne Peters Engagement wäre das nicht möglich gewesen.

Bereits im Hotel und im Bus erzählte mir Peter von seiner Arbeit. Er leitet ein Fair Trade Unternehmen. Inspiriert hatten ihn die Bananenfrauen in der Schweiz, die in den 70er Jahren Bananen direkt von den Plantagen in Nicaragua importierten unter der Bedingung, dass die Plantagenbesitzer ihren Arbeitern besser Lebensbedingungen schufen und höhere Löhne zahlten. Peter wollte noch einen Schritt weitergehen, er kauft direkt bei den Kunsthandwerkern, den einfachen Webern, Nähern, ... ohne einen Zwischenhändler oder Fabrikbesitzer. Dabei sind faire Preise für ihn ein Mittel, den Handwerkerfamilien ein besseres Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig besteht er darauf, dass nur ökologisch unbedenkliche Rohstoffe verwendet werden, im Fall der Stoffproduktion werden diese regelmäßig im Labor untersucht und sollen demnächst das ökotex-Siegel bekommen. Und zum dritten möchte er auch ein neues Selbstbewußtsein unter den Menschen hier, hauptsächlich Mayas, wecken, dass sie ihre Zukunft in den eigenen Händen halten. Im Falle Domingo war das schon sehr erfolgreich. Und dieser versucht, das auch seinen Schülern zu vermitteln. Seine Devise: „Wenn Geist und Herz zusammenarbeiten, ist alles zu zu schaffen, alles möglich“.

Aber wir waren nach Alaska gekommen, um uns vom Stand des Umweltprojektes „Vision Verde“, in dem Schüler und Jugendliche für die Umwelt sensibilisiert werden sollen, zu überzeugen, das Domingo leitet und das von Peters Unternehmen und aus Spenden finanziert wird. Die Kinder hatten hier ca. 4000 Bäume gepflanzt. Als wir auf einem Hügel standen, erzählte mir Peter, das die gegenüberliegenden Berghänge vor ca. 30 Jahren, als er das erste Mal hier war, noch mit einem dichten Mischwald bewachsen waren und es tausende Schmetterlinge und Vögel gab. Heute stehen dort nur noch einige einzelne Pinien und ich habe nur einen einzigen Schmetterling und kaum Vögel gesehen. Die Auswirkungen sind schrecklich: die den Mayas heiligen Quellen versiegen, der Boden trocknet aus und die Erosion durch Wind und Regen wird durch nichts aufgehalten. Domingo und die Kinder zeigten uns die Bäumchen. Nicht alle waren gut angewachsen, die gepflanzten Zypressen ohne den Schutz höherer Bäume eingegangen. Hier hat noch niemand Erfahrungen mit der Wiederaufforstung. Peter ist demnächst im Rotary Club in Guatemala City und wird von seiner Arbeit und seinen Umweltprojekten in Guatemala berichten. Er hofft, dass er mit der Unterstützung des Clubs einige Fachleute für das Projekt gewinnen kann. Aber er möchte auch nicht zu sehr eingreifen, denn die Menschen hier sollen das Ganze als ihr eigenes Unternehmen verstehen, Erfahrungen sammeln und mit ganzem Herzen dabei sein. Die Kinder jedenfalls waren recht stolz auf ihre Bäumchen. Demnächst wird Domingo mit seinen Schülern Samen sammeln gehen und viele Menschen im Dorf sind bereit ein kleines Stück Fläche ihres Hofes für die Anzucht zur Verfügung zu stellen. Welch großartiger Erfolg dieses seit einem Jahr laufenden Projektes. Natürlich ist es noch ein weiter schwieriger Weg, der auch viel Geduld erfordert bis die Berghänge wieder richtig grün sind. Aber entscheidend ist doch der Wandel im Denken. Demnächst wird auch das Thema Abfall zur Debatte stehen, ein weiteres überall sichtbares Problem in ganz Guatemala.

Die Marktlage für den Handel mit Baumwollprodukten ist im Moment recht schwierig. Die Rohstoffpreise sind regelrecht explodiert, um 30% gestiegen. Grund sind die Überschwemmungen in Australien und die politischen Umwälzungen im Norden Afrikas. So wird Peter Höltschi in diesem Jahr die Löhne für die Weber nicht erhöhen können. Aber seine Weber verdienen auch so schon 50% über dem Mindestlohn. Trotzdem war Diego Rosario nicht so richtig einverstanden. So etwas begegnet Peter immer wieder. Sie bekommen mehr als andere, wollen aber immer noch mehr. Dabei läßt die Produktivität zu wünschen übrig. Ein Weber in El Salvador schaffe doppelt so viel. Die Arbeiter hier müssen es erst lernen, in Eigenregie zu arbeiten, sich täglich früh um / an den Webstuhl zu stellen, einige Zeit durchzuarbeiten, eine Pause einzulegen und danach weiterzuarbeiten. Im Moment leben sie praktisch von der Hand in den Mund. Wenn das Geld alle ist wird ein wenig gearbeitet und dann erst das Geld aufgebraucht... Ich selbst konnte miterleben, wie ein junger Weber kam, eine halbe Stunde arbeitete und dann wieder verschwand. Damit kann man sich gewiß kein besseres Leben aufbauen. Es gibt noch ein weiteres Phänomen: wenn einer Aufträge hat, stellt er einfach einen anderen ein, zahlt ihm den üblichen sehr geringen Lohn und hofft, von der Differenz leben zu können. Entwicklungshilfe ist nicht so einfach und manchmal geht eben auch der Schuß nach hinten los. Es gilt also hier viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Aber das Wirtschaftliche ist nur eine Seite der Beziehungen zu den Mitarbeitern vor Ort. Peter versucht auch die Menschen davon zu überzeugen, z.B. Hausgärten anzulegen, um sich selbst mit Obst und Gemüse versorgen zu können. Auch hier bemüht er sich, professionelle Hilfe zu bekommen, von Frauen, die so ein Garten-Projekt bereits durchgeführt haben. Der Weber Diego hat bereits einen ersten Schritt dazu getan und baut Blumenkohl, Brokkoli, Chili an.

Die Projekte von Peter Höltschi sind beeindruckend. Und er schaut immer auf die Menschen vor Ort und möchte dass sie es sind, die die Veränderungen herbeiführen. Er will nur unterstützen, durch die wirtschaftlichen Beziehungen, finanziell aber auch mit Rat und Tat. „Es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber steter Tropfen höhlt den Stein“ sagt er selbst. Was ich gesehen habe ist ein Teil seiner Arbeit in Guatemala, aber er ist auch in Mexico, El Salvador und Peru unterwegs. Ich hoffe, dass es viele Menschen wie Peter Höltschi gibt, die mit ihren kleinen Tropfen auf den heißen Stein in der Welt etwas zum Besseren verändern.

Eine unglaubliche Geschichte, Queretaro 30.11.2010

Am Sonntag, dem 21.11.2010, als ich schon die Kathedrale, einige Kirchen und Tempel von Querétaro besichtigt hatte und gerade auf dem Weg war, mir ein kleines Restaurant zu suchen, um mich etwas auszuruhen, meinen Hunger und vor allem meinen Durst zu stillen, kam mir ganz aufgeregt ein recht großer Mann entgegen. Ob ich englisch spräche, fragte er. Als ich bejahte, atmete er sichtlich erleichtert auf. Er wäre aus Chicago, Anwalt und zu einem Meeting bei Siemens in Querétaro gewesen. Oh ja, bei Siemens war ich vorbeigefahren, als ich nach Querétaro kam. Heute früh hätte er am Flughafen eingecheckt und da er noch Zeit hatte, ein Taxi genommen, um sich das historische Zentrum von Querétaro anzusehen. Er hätte das Taxi gleich für den ganzen Tag gebucht und bereits bezahlt. Als er die Kathedrale besichtigt hatte und wieder heraus kam, war das Taxi verschwunden. Seine Jacke seine Brieftasche, seine Bordkarte, Ausweis, Aktenmappe usw. hatte er alles im Taxi gelassen. Alles war weg. Das einzige, was er bei sich hatte, war ein klein wenig Geld in der Hosentasche und eine Telefonkarte, die er in seiner Hemdtasche hatte. Er war furchtbar aufgeregt. Ob ich Stift und Papier hätte, war dann seine Frage. Komischerweise hatte ich tatsächlich am Morgen einen kleinen Block und einen Stift eingesteckt, alle anderen Tage hatte ich so etwas nicht bei mir. Wir gingen gemeinsam zum nächsten Telefon. Dort rief er zunächst die Auskunft, die Fluggesellschaft und danach seine Frau an. Von der Auskunft hatte er die Nummer der Fluggesellschaft. Dort erfuhr er, dass er ohne die Bordkarte und ohne Ausweis ein neues Ticket kaufen musste und sein gebuchter Flug der einzige an diesem Tag war. Am nächsten Tag hätte er einen wichtigen Termin. Der Mensch am Schalter war wohl recht freundlich und half ihm mit weiteren Auskünften zu Banken und Möglichkeiten Geld zu transferieren usw. Darauf hin fragte der Mann mich, ob ich einen Ausweis dabei hätte. Hatte ich nicht. Oder irgendein Dokument oder so etwas, wo mein Name drauf stünde – ja meine Krankenversicherungskarte, fiel mir ein. Dabei hatte er immer noch die Fluggesellschaft am Telefon, wo er extra noch einmal nachfragte, ob das reichen würde. So bat er nachher seine Frau, ihm Geld auf die Scotiabank aus meinen Namen zu überweisen. Ich dachte die ganze Zeit daran, wie selbstlos mir in den USA oft geholfen wurde, und wollte jetzt unbedingt davon etwas zurückgeben und diesem Menschen helfen. Auf dem Weg zur Bank erzählte ich dann, dass ich Deutsche wäre, als er mir erklären wollte, wer Siemens sei. Er wäre auch schon in Deutschland gewesen, bei Siemens in München und hätte einen Freund, Friedrich Meyer, der mit ihm in Harvard studiert hätte und jetzt in Stuttgart lebt und bei Mercedes Benz arbeiten würde.

Die Scotiabank war geschlossen. Was jetzt tun? Die Zeit saß uns im Nacken denn in 3 Stunden sollte der Flug gehen und bis zu Flughafen waren es 45 Minuten mit dem Taxi zu fahren. Er rief erneut seine Frau an, die Transaktion rückgängig zu machen. Ob ich eine Kreditkarte hätte. Ja, aber nicht bei mir. Also Taxi nehmen, schnell in die Unterkunft fahren, Kreditkarte und vorsichtshalber Ausweis geholt und zurück zur Bank. War ja zum Glück nicht so weit. Dann seine Frau anrufen, dass sie Geld auf meine Kreditkarte bucht. Und Geld abheben. Das geht in Mexico aber nur bis zu einem gewissen Limit, wie wir feststellen mussten und nur in 3000-Peso-Schritten. Was nun, es reichte nicht. Die Fluggesellschaft wieder angerufen. Ja, der Angestellte würde auch ein Pfand nehmen und das Ticket dann so verkaufen – 10.000 Peso müsste es wert sein. Also ins nächste Office Depot da gab es einen Laptop. Adresse aufschreiben, das Versprechen, sich sofort zu melden, wenn er zu Hause ist und ab zum Flughafen und ich nach „Hause“.

Dort kam ich erst einmal zur Ruhe und zum Nachdenken. Silke was hast Du jetzt eigentlich getan? Welche Garantien hast Du? Letztendlich sind es eine Menge Geld, die ich jetzt eingebüßt habe, denn bisher ist kein Geld auf meiner Kreditkarte eingegangen! Ich bin richtig wütend über mich, wie leichtsinnig ich hier umgegangen bin. Ich hatte einzig und allein den Gedanken zu helfen und ansonsten das Gehirn wahrscheinlich ausgeschalten. Aber andererseits kann ich mir auch schwer vorstellen, dass jemand so raffiniert und aufwendig auf Betrug aus ist. Vielleicht ist wirklich nur etwas schief gegangen? Der Mensch war ja sichtlich von der Rolle und zerstreut und völlig durcheinander.

Und im Nachhinein ist es mir völlig unverständlich, dass ich mir nicht einmal Namen und Adresse aufgeschrieben habe. Es ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass ich nach meinem Burn out vor 3 Jahren doch noch nicht richtig mit Zeitdruck umgehen kann.

Um eventuell Klarheit zu erlangen, ob ich einem Betrug aufgesessen bin oder nach Murphis Gesetz alles schief ging, was schiefgehen kann, habe ich Siemens angemailt und um Hilfe gebeten. Leider hatte ich nur die offizielle Kontaktadresse in Deutschland und die Links auf der Seite von Siemens Mexico funktionierten nicht. Nach knapp 2 Stunden hatte ich bereits die Antwort: Ganz lapidar, man könne mir nicht helfen.

Salt Lake City, 09.09.2010
In den letzten Tagen kämpfte ich mit dem Wind. Ein gewaltiger böiger Gegenwind. Aber ich kam vorwärts. Langsam. Jeder Windstoss ein „heija“.  Es war großartig, die Urgewalten und ich, so kam es mir vor.  Es ist toll zu spüren, wie der Wind ins Gesicht peitscht.  

Ich habe keine Eile. Mich treibt nichts. Ich brauche vor nichts davon laufen, alle Probleme scheinen gelöst und wenn es da noch etwas gibt, werde ich auch dafür eine Lösung finden. Vielleicht habe ich das alte Urvertrauen wieder gewonnen, dass alles gut wird. Es kommt mir vor, als hätte ich alle Zeit der Welt, ich kann verweilen, wo ich es des Verweilens wert finde. Oder einen Trail gehen, der mir gefällt. Es ist egal, ob ich heute 20 oder 200 km oder vielleicht auch gar nicht fahre. Ich habe die Gewissheit, dass sich auch eine Lösung findet wird, falls mein Visum abläuft, ehe ich die mexikanische Grenze  aus eigener Kraft erreiche. Warum also soll ich „Kilometer schrubben“? Nein, das will ich gar nicht. Ich will sehen und fühlen, will die ganze Schönheit dieser Erde mit allen Sinnen erfassen.  

Ich lebe endlich wieder, mit jeder Faser meines Körpers. Und meine Leben ist wieder ausgeglichen ich fühle mich wieder eins mit der Welt. Wie mein Freund George immer sagt: „das Leben ist wunderschön, besonders dieses eine!“ Ja, das stimmt. Es gibt keine Wut mehr, keine Aggressionen, die ich abbauen muss, keine Trauer, kein schwarzes Loch mehr. Und keine Anzeichen von Depressionen. Auch ohne Medikamente! Ich habe mich aus dem Strudel, der mich immer tiefer sog, befreien können. Nicht einmal Wind und Regen können mich noch herunterziehen. Sie gehören dazu, sind Bestandteil des Lebens und indem ich sie spüre, fühle ich, dass ich lebe. I'm singing in the rain – das ist wirklich wahr!  

Natürlich ist nicht alles supertoll. Mir fehlen meine Lieben, Verwandte, Freunde, besonders meine Kinder (Schwiegerkinder und Enkel zählen dazu!) Aber ich kann nicht alles auf einmal haben. Wenn abends immer noch kein Platz zum Schlafen gefunden ist, ich in der Dunkelheit nichts mehr sehe und Durst, Hunger, Müdigkeit und Kälte so langsam über mich kommen und immer mächtiger werden, ist das schon hart. Wenn ich mich gegen den Wind eine endlose lange Gerade auf einen Pass herauf quäle – das ist schon eine Strapaze.  Aber oben werden die Endorphine ausgeschüttet und um es mit meinem Liebingshelden vom Goethe auszudrücken: „Zum Augenblicke dürft ich sagen, verweile doch du bist so schön!“  

Wenn ich auf dem Fahrrad sitze und trete, lerne ich keine Menschen kennen. Ich fahre am ihnen vorbei oder sie brausen in ihren Autos an mir vorbei.  Aber wenn ich anhalte oder zu Fuß gehe, bin ich nicht lange allein. Auf dem Mount Robson Trail z.B. hatte ich streckenweise sehr nette Begleitung und wunderbare Abende. Im Yellowstone National Park bin ich Extra-Loops geradelt und auf diesen zwischendurch immer wieder ein Stück gelaufen. Dort waren zwar nicht so viele Menschen, aber komischer Weise habe ich dort mit vielen Menschen geredet.  

Die Bewunderung, die mir manche für das, was ich tue, entgegenbringen, ist mir inzwischen unangenehm. Ich brauche das nicht, diese Art von Beachtung ist mir nicht mehr wichtig, ich mache doch einfach nur etwas, was mir Spaß macht und entdecke für mich das Leben neu. Wichtiger ist mir, den Menschen, denen ich begegne, zuzuhören und sie erzählen zu lassen. Aber natürlich lasse ich auch jeden gern an meinem Weg teilhaben, der sich dafür interessiert. Wichtig ist mir, dass ich offen bin und mich für die andren interessiere. Ich habe eben das große Glück, das alles erleben zu dürfen. Und ein wenig habe ich es mir auch erarbeitet. Diese Welt ist wunderschön. Und ich erfülle mir meine Träume.  

Vielleicht sollte jeder ab und zu in Gedanken ein paar Jahre in seinem Leben zurück gehen. Schauen,  wie die Vorstellungen vom Leben damals waren, was sich erfüllt hat, welche Träume noch offen sind.  Kritisch nachfragen, warum habe ich dieses und jenes getan und warum das andere nicht?  Und was geht noch? Sind es wirklich nur die äußeren Bedingungen, die alles anders werden ließen?  Oder ist es Bequemlichkeit? Oder habe ich einfach vergessen, was ich ursprünglich einmal wollte? Mein Leben begann damit neu, dass ich mir einen Kindheitstraum ins Gedächtnis zurück holte, mit aller Kraft an der Erfüllung arbeitete und ihn auch wirklich erfüllte: ich stand am Fuß des Mount Everest und von da an war die Welt wieder wunderschön und alles möglich.
Was war gleich Dein Traum?