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14.01.-17.01. Marsch von Zwickau nach Kottenheide zum 28. Winterzelten

14.01. 20:00 Uhr Die ersten 4 Teilnehmer des Marsches treffen sich  in der Zwickauer Mommsenstraße. Uns fällt gleich auf, dass Martin einen Schlitten am Rucksack installiert hat. Das soll seine Pulka sein, wenn er die Langläufer anschnallt. Doch zunächst geht es erst einmal aus Zwickau heraus, am Flugplpatz vorbei zur neuen Straße am "nackschen Arsch". Dort können wir die Schneeschuhe anlegen und fahren über die fast fertig gestellte Straße. Ein hervorragendes Vorwärtskommen und Zwickau strahlt so eine Helligkeit aus, dass wir die Stirnlampen nicht brauchen.

Nach 2 Stunden stoßen die Brüder Jan und Jörg zu uns. Bis zu Autobahnauffahrt können wir auf der Trasse der neuen Straße rutschen, dann heißt es "Wandersektion" und damit Schuhe tauschen und weiter laufen und geraten erst einmal in eine Sackgasse. Zurück. Der Weg führt über Hirschfeld in Richtung Stangengrün. Es geht langsam auf 2 Uhr zu, als wir in einem Tal ein Wäldchen sehen, das sich dann als überaus gut geeigneter Lagerplatz entpuppt, steht da doch eine "Futterkrippe" also Tisch und Bänke schön überdacht. Dort verbringen wir den Rest der Nacht.

 Truppe komplett am nächsten Morgen Nach der kurzen  Nacht und einem Frühstück mit Kaffee und Tee geht es weiter. Kurz vor dem Ortsausgang von dem sehr langgezogenen Stangengrün wollen wir eine kurze Pause einlegen. Da erscheint aus dem dortigen Gehöft zuerst ein Hund und dann ein älterer Mann. Nach einem kurzen Gespräch lädt er uns einfach ein mit hinein zu kommen - in die Scheune mit einem Chaos an abgestellten Utensilien und angrenzendem Kuhstall. Er wäre nur der Knecht auf dem Hof erzählt der Mann, stellt uns die Kühe vor und kommt dann ins philosophieren.
Wahrscheinlich hatte er noch Erzählstoff für Stunden, aber wir wollten dann doch weiter. 
Hinter Wildenau können wir wieder mit Skiern fahren - es geht über den Steinberg nach Wernesgrün. 13:00 Uhr - Zeit zum Mittagessen - Hunger, Durst - also kehren wir ein.
Auf einem wunderschönen Waldweg kommen wir nach Schnarrtanne, nehmen dort gleich einmal eine Abküzung quer durch den Garten einer netten Familie, die uns da passieren lässt.

Von einer anderen Bewohnerin des Ortes kommt dann noch eine Beschreibung des weiteren Weges. Sie weiß auch gleich, dass in Kottenheide Winterzelten angesagt ist, meint aber schon, dass wir es nicht schaffen würden - "wird ja gleich dunkel". Nach Vogelsgrün haben wir dann auch schon echt Mühe den Weg zu finden - die Wegmarkierungen auf unserer Strecke lassen echt zu wünschen übrig. Beinahe wären wir dann dort gelandet, wo "die Welt zu Ende ist", wie uns ein Einheimischer versichert. Inzwischen ist es auch dunkel, wir kommen aber dann doch noch in Grünheide an. Dort gehen erst  einmal ein wenig die Meinungen auseinander - weiter fahren oder Rastplatz suchen, den Abend gemütlich ausklingen lassen und morgen früh weiterziehen. Der Weg vor uns ist von der Länge her fast der gleiche, wir der den wir heute schon zurückgelegt haben.

Nach einem Bier im Gasthaus fahren wir erst einmal weiter. Die Bedingungen haben sich jetzt eher verschlechtert. Hier liegt lange nicht mehr soviel Schnee wie bisher und die Wege sind von Forstfahrzeugen trotz gespurter Loipe zerrammelt. Wir schauen uns schon nach einer Lagermöglichkeit um und finden sie auch bald an einer Schutzhütte. Also Lager aufgeschlagen ein kleines Feuerchen gemacht und schön gemütlich bei Tee mit Rum den Abend ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen brechen wir bei herrlichem Sonnenschein auf und genießen die wunderbare Natur. In Hammerbrücke trennt sich Martin von uns. Er möchte seine Pulka nich umrüsten, weil wir ein Stück die Skier tragen müssen und sucht einen alternativen Weg. Länger als 5 Minuten tragen wir aber unsere Skier auch nicht, denn wir finden ganz bald einen Loipeneinstieg, der auf der Karte nicht zu finden war. So rutschen wir recht schnell vortwärts. Unterwegs kommen wir an einer Würstelbude vorbei und machen dort Mittag und gegen 14:00 Uhr erreichen ir das Zeltlager in Kottenheide. Albrecht wird gleich gefragt, ob wir die Truppe sind, die aus eigener Kraft von Zwickau hierhergekommen ist, es wäre ein Journalist dagewesen, der sich nach uns erkundigt hätte. Hat er Pech gehabt, der Journalist. Wir bauen unser Lager auf und dann geht's noch einmal 4 km zu Fuß zur Vogtlandbahn, mit der wir nach Kraslice zu Essen fahren, gemeinsam mit Freunden von Maik und Martin, die am Freitag mit dem Auto nach Kottenheide gekommen waren. Es war total lustig, wir haben so viel gelacht und wunderbar gegessen. Zum Glück mussten wir die 4 km auch wieder zurück laufen, da konnte sich das Essen schon etwas setzen. Am Lagerfeuer haben wir dann den Abend ausklingen lassen.


Sonntag sind wir nach dem Zeltabbau die 4 km zur Vogtlandbahn mit dem kompletten Gepäck fast gerannt, weil der Abschied so lange gedauert hat. Und Zwickau empfing uns dann mit dem absoluten Matschwetter.

Es war ein fantastisches Wochenende.

10.09.2009 Abschied von Ecuador

So, meine Sachen sind gepackt, die anderen sind kraeftig dabei und ich habe Zeit, noch den letzten Bericht abzugeben.
Gestern sind wir vom Imbabura zurueck gekommen. Ich glaube, das war die lustigste Tour, die wir unternommen haben. Wir hatten zu fuenft einen grossen Bus mit einem Busfahrer, der wohl lieber Reiseleiter waere. Soviel hat uns unterwegs noch niemand erzaehlt und alles in Spanisch. Und er hat wohl von sich aus eine richtige Rundreise durchgefuehrt, da kam richtig TUI-Feeling auf. Unterwegs hat Clever, so hiess er naemlich, uns von der Provencia Cayambe und der Rosenzucht und den Biscochos und... erzaehlt, gezeigt und wir haben auch noch einmal Biscochos mit Milch-Caramel-Creme oder Kaese gegessen. In Otavalo ist er extra durch die Innenstadt gekurvt und hat uns am Indigeno-Markt abgesetzt, den wir uns unbedingt ansehen sollten, eigentlich auch den Park und die Kirche, aber da sind wir lieber lecker Sanduchos mit Huehnerfleisch und Avocado-Creme essen gegangen. Dann haben wir noch einen Abstecher in das Cuicocha-Naturreservat am Fusse des Cotacachi gemacht. Dort ist in einem Vulkankrater ein recht grosser See entstanden, man braucht wohl 5 Stunden, um den zu umrunden. Wir haben da sehr viele Orchideen gefunden, eine richtige Pracht. Clever hat uns dann noch durch das Museum gefuehrt und anschliessend im Ort Cotacatschi Halt gemacht, wo wir uns unendlich viele Lederwarengeschaefte ansehen sollten. So waren wir erst als es dunkel wurde in La Esperanza am Fusse des Imbabura. Dort empfing uns Mama Aida in ihrer Hosteria. Typisch fuer George haben wir gleich mal in der Kueche Platz genommen und dort einen schoenen Abend mit der Familie verbracht. Fuer mich steht fest, dass ich auf meiner Radreise unbedingt einen Abstecher nach La Esperanza zu Mama Aida machen muss.
Am naechsten Morgen brachen wir um halb 6 auf, um den Imbabura zu erklimmen.Clever sollte uns bis zum Einstieg bringen. Naja, schon nach einer Stunde Weg sind wir darauf gekommen, dass das nicht der richtige Einstieg gewesen sein konnte, denn in der Beschreibung stand etwas von 2 Wasserhaeusern und wir standen dann an einem und konnten auf der anderen Seite einer riesigen Schlucht 2 sehen. Der weitere Weg verschwand in den Wolken, einen Gipfel sahen wir nicht. Die Schlucht muesste zu umgehen sein, dachten wir. Also ging es erst einmal auf einer Rippe und einem Trampelpfad bergauf. Der Pfad verlor sich dann irgendwo im tiefen stachligen Gras. Auf der anderen Seite der Schlucht sahen wir Pfade und auch den Weg, der zum Gipfel fuehren sollte, aber auf unserer Seite fanden wir keine Moeglichkeit in die Schlucht hinabzusteigen. So kaempften wir uns durch einen riesigen Haufen Biomasse in Form von fast mannshohem Gras an dem steilen Hang entlang und purzelten so manches Mal durcheinander. Teilweise konnten wir vor Lachen nicht mehr. Es war auch fuer George eine neue Erfahrung, dass einfaches Gras ein so grosses Hindernis darstellen kann. Annett hat selbiges uebrigens "grossbuschiges Stinglgras" getauft. Den Gipfel konnten wir allerdings vergessen. Mama Aida hat uns dann noch  fantastische Pancakes mit selbstgemachter Brombeer-jelly serviert. Den Abend haben wir dann in Quito beim Argentinier und bei einigen Flaschen Rotwein mit viel Gelaechter ausklingen lassen.
Heute frueh sind wir mit der Teleferrico auf den Pichincha gefahren und haben uns so von Quito und Ecuador verabschiedet. Leider versteckten sich die grossen Schneeberge in den Wolken. Ich jedenfalls freue mich schon richtig sehr auf meine Radtour und vor allem darauf, bald wieder in Ecuador zu sein. Quito - ich komme wieder.

08.09.2009 Auf zum letzten Berg

Gleich werden wir zum letzten Ausflug hier in Ecuador starten. Schade, nun ist unser Aufenthalt hier schon fast vorbei. Zum Abgewoehnen geht es noch einmal auf einen kleinen fast 5000er, den Imbabura mit 4610 m Hoehe. Das wird bestimmt eine schoene Trekkingtour mal nach Norden mit wenig Gepaeck. George waere ja gern noch auf den Antisana gestiegen, nach Chimborazo, Cotopaxi und Cayambe der vierthoechste Gipfel in Ecuador. Aber da wollten die anderen leider nicht so richtig ran. Schade. Als weiteren Wunsch hatten wir noch den El Reventador, ein aktiver Dschungelvulkan. Das waere wieder zu aufwendig geworden, denn dann haetten wir Zelte und mindestens 4 Tage gebraucht.

07.09.2009 Zurueck in Quito vom Chimborazo

Der Chimborazo war ein tolles Abenteuer. Auf der Fahrt dorthin haben wir in Ambato an einer Butze, wie George immer sagt, Halt gemacht und erst einmal frisch gegrillte Cuys gegessen. Das sind Meerschweinchen, etwas groesser als unsere Haustierchen. Haben nicht schlecht geschmeckt, waren aber ganz schoen fett. Auf der weiteren Anreise hatte es wieder geregnet und den Berg bekamen wir nicht zu Gesicht. Im dichten Nebel stiegen wir aus dem Minibus an der Carell-Huette aus und auch den Anmarsch zur Whymper-Huette auf 5000 m mussten wir im Nebel absolvieren. Letztere war erstaunlich schnell erreicht. Ausser uns war nur noch ein weiterer Bergstiger dort. So hatten wir die Huette fast nur fuer uns. Am Abend riss dann der Nebel auf und wir konnten einen ersten Blick auf den Berg werfen - mein lieber Schwan, das war ein ganz schoener Happen. Um Mitternacht begannen wir dann unseren Aufstieg. Wieder einmal blies uns ein eisiger Sturm ins Gesicht, aber ich fuehlte mich gut in Form. Nach 300 Hoehenmetern kehrten aber die ersten schon um, Anett ging es nicht so gut und Andreas begleitete sie nach unten. Und dann kam aber ein richtiger Hammer. Im Finsteren bei einer Hangneigung von ca. 45-50 Grad auf total losem Bimssteingekruemel kaempften wir uns an der Gletscher heran. Hier war es unmoeglich einen vernuenftigen Rythmus zu finden - ein Schritt vorwaerts 2 zurueck und immer wieder kaum Halt zu finden. Das war vielleicht eine Plackerei. Am Gletschereinstieg musste ich ganz schoen schnaufen und der Wind wurde immer eisiger. Ich war fest entschlossen weiter zu gehen. Aber da machte mir Juan, einer der beiden Bergfuehrer, die wir mitnehmen mussten, einen  Strich durch die Rechnung. Er meinte, dass ich schon zu muede waere, um weiter zu gehen. Auch die andere Annett war jetzt nicht mehr unbedingt zum Weitergehen zu bewegen. Also in den sauren Apfel gebissen und mit Juan zurueck. Vorher habe ich George noch die Gebetsfahnen in die Hand gedrueckt. Der Abstieg war total schwierig, zweimal bin ich auf dem losen Geroell ins Rutschen gekommen und habe mir ganz schoen blaue Flecken eingefangen. An manchen Stellen ging es vor Angst fast weder vor noch zurueck. Aber nachdem ich dann die Steigeisen angelegt hatte, ging es richtig gut.
Beim Abstieg sahen wir, wie sich George mit dem 2. Guide durch das Eis kaempfte und der noch ausser uns gestartete Bergsteiger sich mit seinem Guide auch noch verstieg und umkehrte. Noch bevor es hell wurde, waren wir wieder in der Huette. George war seit vielen Tagen der erste, der auf dem Gipfel stand und unsere Bergfuehrer erzaehlten uns dann, dass es derzeit wirklich sehr sehr schwer ist auf den Berg zu gelangen. Seit der Vulkan Tungurahua in der Naehe ausgebrochen war, sind die Gletscher am Chimborazo verstaerkt abgeschmolzen und es haben sich riesige Eiswaende gebildet. Selbst fuer George war es ein schwieriger Berg. Wir waeren bestimmt mit der Eiskletterei nicht so zurecht gekommen, zumal wir jeder nur einen Eispickel hatten. Paolo, der 2. Bergfuehrer hat dann auch 18 Stunden geschlafen, so fertig war er.
Am naechsten Tag sind wir dann nach Banjos gefahren und haben dort in einer Bar so richtig die Sau raus gelassen. Wir kamen zu Senior Pronto und Mama und waren zunaechst die einzigen Gaeste. Erst einmal bestellten wir richtige Musik, naemlich Salsa und im Laufe des Abends 34 Margarithas und noch eine ganze Liste anderer Getraenke. Wir tanzten mal so richtig ab, am Ende war die Bar gerammelt voll. Am naechsten Morgen ging es uns aber trotzdem erstaunlich gut.
Banjos liegt am Fuss des Vulkans Tungurahua. Es hat mich maechtig gereizt, dort einmal hinaufzusteigen. Aber es ist wohl leider verboten, so dass wir die Zeit dafuer nicht eingeplant hatten.

02.09.2009 Wir waren auf dem Cotopaxi

Wir haben es geschafft, wir waren alle oben auf dem Cotopaxi! Aber erst einmal von Anfang an. Die Fahrt zum Cayambe war spektakulaer. Auf solche Pisten waren wir doch nicht vorbereitet. Der Minibus hatte ganz schoen mit dem Gelaende zu kaempfen. Wir haetten das alle nicht als Strasse erkannt. Aber es war eine schoene Fahrt, die ungefaehr 300 Hoehenmeter unter der Huette zu Ende war. Dann mussten wir mit unseren nicht gerade leichten Rucksaecken aufsteigen. Das Wetter war uns nicht gerade gut gesonnenn, Regen hatten wir am allerwenigsten erwartet. Dazu kam noch ein eisiger Sturm. Nach ca. 1 Stunde hatten wir die einfache Hutte erreicht. Mit Muehe konnten wir unsere Sachen trocknen. Der Huettenwirt hatte zwar einen Ofen angeheizt, der aber keine Waerme brachte und den einige Kinder in Beschlag genommen hatten, die dort oben eine Wasserleitung bauten. Die Nacht war sehr stuermisch und auch wegen der Hoehe, 4600m, unruhig. Am naechsten Morgen konnten wir wegen dem Wetter auch nicht gleich starten, aber gegen Mittag wurde es etwas besser, so dass wir eine kleine Eingehtour starten konnten. Am naechsten Morgen dann ging es los, 4 Uhr. Der Wind blies immer noch sehr stark, dass es uns manchmal den Atem nahm. Im Dunklen die ersten Kletterpartien zu nehmen war auch nicht so einfach. Als wir den Gletschereinstieg erreichten begann es, endlich hell zu werden. Die Hoehe machte uns auch langsam zu schaffen, das Gelaende war sehr steil, es gab keinen Platz, wor wir uns ausruhen konnten, ueberall kam dieser eisige Wind her, auch die Sonne schaffte es nicht, uns mit etwas Waerme zu versorgen. So kehrten wir Maedels nach ca. 3 Stunden bei ca. 5500m um, wir waren wirklich ganz schoen geschafft. George und Andreas gingen weiter, nach einer weiteren Stunde kehrte auch Andreas um. George, als der Erfahrenste unter uns , erreichte den Gipfel. Das war der Cayambe.
Am Sonntag starteten wir zum Cotopaxi. Die Anfahrt war fuer unseren Minibus nicht ganz so schlimm. Aber wieder drohte das Wetter nicht so ganz mitzuspielen, unterwegs regnete es immer wieder. den Cotopaxi bekamen wir nicht zu Gesicht. Auch hier mussten wir wieder 300 Hoehenmeter bis zur Huette zu Fuss ueberwinden. Am naechsten Morgen sah aber alles viel besser aus. Wir hatten die besten Bedingungen. Alle schafften diesmal den Gipfel und wurden mit einem wunderbaren Blick in den Krater und auf die umliegenden Ecuadorianischen Schneeberge belohnt.

23.08.2009 Pichincha

Heute haben wir den ersten Berg zur Akkllimatisation bestiegen, den Hausberg von Quito Pichincha Rucu. Er ist so 4700 m hoch. So ohne Hoehenanpassung waren die Beine doch ganz schoen schwer geworden, aber wir haben es alle geschafft. Und was das Besondere am heutigen Tag war, wir haben erstmals den Cotopaxi, den Iliniza und den Chimborazo gesehen.  Und uns entschlossen, noch einen weiteren Berg in unser Programm aufzunehemen, weil der von weitem so schoen aussah, den Cayambe mit 5790m Hoehe. Leider kann ich jetzt kein Foto zeigen, weil ich gerade keine Moeglichkeit habe, die Fotos aus der Kamera zu holen. Drueckt die Daumen, dass wir weiterhin so gute Bedingungen haben. 


Start zum Chimborazo


Am 21. August geht es los, dann starten wir unsere Expedition zu Ehren Alexander von Humboldts, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 150. Male jährt. Der große Naturforscher, Entdecker und Weltreisende hatte 1802 während seiner Südamerikareise versucht, den Chimborazo zu erklimmen und ist auf eine Höhe von damals sagenhaften 5600m vorgestoßen. Der Chimborazo ist mit 6310m der höchste Berg Ecuadors und misst man die Höhe des Berges vom Erdmittelpunkt aus, ist es der höchste Berg der Erde. Das kommt davon, dass die Erde keine ideale Kugel, sondern abgeplattet ist und am Äquator den größten Durchmesser hat.
Der bekannte sächsische Bergsteiger Jörg Stingl wird unser Expeditionsleiter sein.

Treffen in Altenberg ein voller Erfolg

Vom 24.07.-26.07.2009 hat sich unsere Himalaja-Truppe in Altenberg getroffen, um die Achttausender-Tour, die wir im Februar begonnen hatten, fortzusetzen. Jetzt haben wir 10 der 14 Achtausender geschafft. Hier muss ich wohl erläutern, was es damit auf sich hat: im Osterzgebirge gibt es genauso viele Berge, die höher als 8000 allerdings Dezimeter sind, wie weltweit Berge, die höher als 8000 m sind. Na und da ist es doch für uns ein besonderer Spaß diese Gipfel in unserem Tourenbuch zu haben. Es war ein Superwochenende und selbst das durchwachsene Wetter am Samstag konnte uns unsere gute Laune absolut nicht verderben.

Übrigens wer Lust und Laune hat: ich organisiere gern wieder so eine Achtausender -Tour